Visuelle Preisanschriften

Gerade für visuell eingeschränkte Personen ist es im Alltag unabdingbar, Informationen darüber zu erhalten, was z.B. Artikel des täglich Bedarfs kosten. Dazu müssen sie sich diese Angaben nachvollziehbar und in adäquater Qualität selbst erschliessen können. Seit einiger Zeit unternehmen unter anderem die etablierten Schweizerischen Grossverteiler lobenswerte Anstrengungen, die Preiskennzeichnungen auf digitale Anzeigegeräte umzustellen. Dies hat auf der einen Seite auch pragmatische Gründe, da die Kenzeichnungsgeräte zentral angesteuert werden können und nicht bei jeder Umstellung unzählige Papieretiketten manuell gewechselt werden müssen. Andererseits kann mit dieser Massnahme auch den Anliegen visuell eingeschränkter und sehbehinderter Menschen besser entsprochen werden. Technisch werden die Anzeigegeräte zwar fortlaufend verbessert, dennoch ist die Qualität der Ablesbarkeit noch sehr von der Positionierung und Ausrichtung des Geräts abhängig. Ausserdem st die zur Verfügung stehende Fläche begrenzt, weshalb evtl. auch nicht alle wünschenswerten Informationen darauf wiedergegeben werden können.

Bislang existiert ein allgemeines Papier des Bundes zur Kennzeichnungspflicht. Gestalterische Hinweise sind dort zwangsläufig nicht enthalten. An dieser Stelle folgen in Kürze grundsätzliche Informationen zu Kriterien bei der Gestaltung visueller Preisanschriften.

 

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